Die 100 besten Tipps für Nähen, Patchwork und Quilting

Vorbereitung der Stoffe

  1. Lebt Euer inneres Kind aus und spielt mit Euren Stoffen herum. Manchmal entstehen so unerwartete Inspirationen.
  2. Ihr arbeitet an einem Unterschriftenquilt? Dann bügelt zur Vorbereitung der Blöcke etwas „Freezer Paper“ auf den Rücken, um die Blöcke beim Schreiben zu stabilisieren.
  3. Werft immer mal wieder einen Blick auf Euren Stoffvorrat. Eure Schätze sind oft die richtige Inspirationsquelle.
  4. Karierte Stoffe schaffen überraschende Effekte. Aber seid vorsichtig, viel bedeutet nicht automatisch gut und kann zu einem verwirrenden Gesamteindruck führen.
  5. Je mehr Stoffe in Eurem Meisterwerk verwendet werden, desto harmonischer müssen diese zusammenpassen.
  6. Kauft für Eure Projekte immer etwas mehr Stoff als benötigt, damit Zuschnitt-Fehler nicht in einer Katastrophe ausarten.
  7. Vor dem Patchen empfehlen wir Euch, Eure Patchworkstoffe zu waschen. Eine Anleitung und das Pro & Contra der Vorwäsche haben wir für Euch vorbereitet. Wenn Ihr eine gewisse Griffigkeit der Stoffe beim Nähen mögt, könnt Ihr Eure Patchworkstoffe beim Bügeln stärken.
  8. Bei der Vorwäsche verhindert Ihr das Ausfransen der Patchworkstoffe, indem Ihr die Ecken abschneidet. Darüber hinaus könnt Ihr so leicht erkennen, welche Patchworkstoffe Ihr bereits gewaschen habt.
  9. Verwendet beide Seiten Eurer Patchworkstoffe.
  10. Wenn Ihr Euch für einen Rückenseitenstoff entschieden habt, dann kauft am Besten 25 cm mehr davon, damit Ihr daraus den perfekt passenden Tunnel für die Rückseite nähen könnt.
  11. Mit Sprühstärke behandelte weiche Stoffe lassen sich von Euch besser schneiden.
  12. Wenn Ihr Vorlagen auf einem Kopierer dupliziert, vergleicht bitte Kopie und Original. Kopierer und Drucker können den Druck leicht verzerrt ausgeben.

    Vorbereitung zum Nähen

  13. Bei der Arbeit mit Klebevlies kann es schnell passieren, dass die Unterseite des Bügeleisens klebrig wird. Ihr könnt schnell Abhilfe schaffen, indem Ihr die Bügelfläche mit einem Stück Stoff abdeckt.
  14. Arbeitet ihr mit vielen Quadraten, bei denen Ihr auf der Diagonalen nähen müsst, könnt Ihr ein „Post it“ in der entsprechenden Größe verwenden, um diese Diagonale zu markieren. Das erspart Euch das Zeichnen der Linie auf jedem Quadrat.
  15. Werft die alten Klingen Eures Rollschneiders nicht weg, sondern benutzt sie, um Papier zu schneiden.

    Wichtig

  16. Haltbare Schablonen fertigt Ihr schnell und günstig, indem Ihr die Vorlage zunächst auf normales Papier zeichnet oder druckt und dann im Anschluss laminiert und ausschneidet.
  17. Ihr könnt Euch ganz einfach einen eigenen Leuchtkasten mit zwei gleich hohen Bücherstapeln bauen. Legt eine Glasplatte darüber (z.B. von einem Rahmenlosen Bildhalter) und stellt eine Nachttisch- oder Schreibtischlampe darunter.

    Nähen

  18. Entspannt Euch beim Nähen, indem Ihr ein schönes Hörbuch hört. Klappt einwandfrei.
  19. Um Eure Nähmaschine einfacher zu säubern, verwendet Ihr am besten ein kleines Gästehandtuch. Streicht beim Säubern Eurer Nähmaschine den Staub einfach auf das Gästehandtuch und schüttelt dieses anschließend aus.
  20. Viele QuilterInnen und PatchworkerInnen verwenden zum Nähen mit der Nähmaschine universelle Nadeln. Diese sind weder dünn noch scharf genug, um damit genau Nähen zu können. Verwendet nach Möglichkeit eine Maschinensticknadel, diese ermöglicht euch ein exakteres Arbeiten.
  21. Jede Garnspule verfügt an der Ober- und/oder Unterseite über einen kleinen Einschnitt zur Verankerung des Fadenendes. Markiert diesen Einschnitt mit einem Filzstift oder einem Tupfer Nagellack, dann braucht Ihr nicht lange suchen.
  22. Künstliches Licht ist gut und schön, verfälscht aber leider die Farben. Kauft daher Euer Nähgarn nach Möglichkeit bei Tageslicht.
  23. Wer kennt das Problem nicht? Da näht man fröhlich vor sich hin und auf einmal ist der Unterfaden zu Ende. Wenn Ihr jedoch zwei Unterfadenspulen aufspult und dann die eine als Unterfaden und die andere als Oberfaden verwendet, sehr Ihr immer, wann der Faden zur Neige geht.
  24. Achtet beim Maschinennähen darauf, dass Ober- und Unterfaden die gleiche Stärke haben. Dadurch erzielt Ihr bessere Ergebnisse.
  25. Das Erfolgsrezept für perfekte Nähte: steckt diese zunächst mit dünnen Stecknadeln ab.
  26. Verwendet beim Nähen auf schwarzem Stoff ein dunkelbraunes Nähgarn. Dieses ist auf dem fertigen Meisterwerk zwar nicht zu sehen, aber Ihr seht ihn beim Nähen.
  27. Bei ganz hellen Stofffarben näht Ihr am besten mit einem weißen oder beigen Nähfaden, für alle anderen Stoffe könnt Ihr einen mittel- bis dunkelgrauen Faden verwenden.
  28. Zum Einfädeln von dickerem Garn wie z.B. Perlgarn führt Ihr zunächst eine Schlinge Quiltgarn durch das Nadelöhr, legt den dickeren Faden in die Schlinge und zieht diesen somit ganz einfach durch das Nadelöhr.
  29. Ausgelassene Stiche und reißende Garne sind oftmals ein Beleg für eine stumpfe Nadel. Gönnt Eurer Nähmaschine daher öfter mal etwas Gutes und wechselt die Nadel.
  30. Wenn Ihr Rundungen zusammennähen müsst, ist es hilfreich, wenn Ihr die beiden Stoffteile so zusammenlegt, dass der konvexe Teil – also die Rundung nach außen – oben liegt.
  31. Wer kennt es nicht? Ständig rollen im ungünstigsten Augenblick der Nahttrenner oder die Stifte vom Tisch. Wickelt einfach ein Gummiband um das jeweilige hintere Ende und schon bleibt alles liegen und kann sogar besser gegriffen werden.
  32. Wenn Ihr an einem Log Cabin arbeitet und dafür Streifen schneiden müsst, schneidet diese parallel zur Webkante, dadurch werden die Streifen stabiler.
  33. Das exakte Nähen fällt Euch noch schwer? Keine Bange, probiert es einmal mit „Paper Piecing“ oder „Foundation Piecing“. Das ist eine Art „Nähen nach Zahlen“ mit sehr exakten Ergebnissen.
  34. Wenn Ihr diese Technik einmal ausprobieren wollt, verringert bitte die Stichlänge auf 1 bis 1,5, damit das Papier perforiert wird und sich im Anschluss leichter entfernen lässt.
  35. Blöcke liegen flacher, wenn Ihr die Nahtzugaben auseinanderfaltet und bügelt.
  36. Wenn Ihr Malerkrepp zu einem Ball zusammenrollt (auch hier zeigt die Klebeseite wieder nach außen) und ihn neben Euch auf den Arbeitsplatz legt, habt Ihr einen erstklassigen Fadensammler.

    Quilten

  37. Das Zusammenstecken eines Quilts mit Sicherheitsnadeln ist keine gute Technik, da sich beim Handquilten der Faden immer wieder in diesen Sicherheitsnadeln verfangen kann. Sinnvoller ist es, wenn Ihr Euren Quilt von der Unterseite her zusammensteckt.
  38. Hervorragende Schablonen könnt Ihr aus alten, nicht mehr benötigten Röntgenaufnahmen schneiden.
  39. Solltet Ihr wasserlösliche Stifte zum Markieren verwenden, wascht diese bitte immer mit klarem Wasser und nicht mit Waschmitteln aus, da diese die Farbe der Stifte fixieren können.
  40. Schnell verfängt sich beim Maschinenquilten der Unterfaden in den Stichen auf der Rückseite des Quilts. Holt ihn daher mit dem ersten Stick auf die Oberseite Eures Kunstwerkes.
  41. Wenn Ihr mit der Nähmaschine in der Naht quilten möchtet, dann quiltet so nahe an der Naht wie möglich genau an der Seite, auf der keine Nahtzugabe liegt.
  42. Oftmals verrutscht beim Maschinenquilten der Quilt. Besorgt Euch im Bau- oder Handwerkermarkt ein Stück „Gleitschutz für Teppiche„, schneidet daraus Rechtecke in der Größe Eurer Hände und führt damit sicher Euren Quilt.
  43. Eine andere Möglichkeit zum sicheren Führen ist es, die Finger von Gummihandschuhen abzuschneiden und zu verwenden. Verwendet eine um eine Nummer kleinere Handschuhgröße, damit die Finger rutschfest sitzen.
  44. Solltet Ihr beim Maschinennähen Handschuhe tragen, ist es hilfreich, den Daumen und Zeigefinger (des Handschuhs) abzuschneiden. Somit könnt Ihr leichter Fäden aufheben oder einfädeln.
  45. Gewöhnt Euch beim Handnähen und Handquilten an einen Fingerhut. Dadurch werden Eure Stiche kleiner und gleichmäßiger.
  46. Wenn Ihr beim Einfädeln ein weißes Papier hinter das Nadelöhr haltet, könnt Ihr dieses besser erkennen.
  47. Gold-, Silber- und Metallicfäden sorgen für atemberaubende Effekte und sind einfach zu vernähen, wenn man ein paar grundsätzliche Regeln beachtet. Verwendet eher kurze Fadenlängen und platziert das Nadelöhr immer wieder an einer anderen Stelle, damit der Faden nicht bricht.
  48. Ihr befeuchtet immer den Faden beim Einfädeln? Befeuchtet zur Abwechslung mal das Nadelöhr und Ihr werdet sehen, dass dies viel besser funktioniert.
  49. Wenn Ihr eckige Motive mit runden Elementen und runde Elemente mit geraden Linien quiltet, erhält Euer Meisterwerk äußerst spannende Kontraste.
  50. Wenn Ihr Euer Meisterwirk nicht quilten, sondern knoten wollt, so gebt einen Tropfen Sekundenkleber auf den Knoten. Das hält garantiert.
  51. Es existiert eine einfache und geniale „Faustprobe“, um zu sehen, ob Euer Quilt genug gequiltet wurde. Legt dazu Eure geballte Faust auf den Quilt. Wenn rund um Eure Faust keine Quiltlinien zu sehen sind, müsst Ihr weiterquilten.

    Applizieren

  52. Wenn Ihr Euch an ein Projekt mit vielen verschiedenfarbigen Applikationen wagt, dann verwendet für jede Fadenfarbe eine eigene Nadel, damit der Nähfaden immer eingefädelt bleiben kann.
  53. Damit sich bei maschinengenähten Applikationen der Stoff weniger leicht verziehen kann, verwendet Ihr einfach Sprühstärke.
  54. Solltet Ihr einmal einen dünnen Stoff-Schlauch wenden müssen (z.B. wenn Ihr ein besonders dünnes Stück applizieren wollt), dann verwendet eine große Nähnadel und legt das Quiltgarn doppelt. Stecht nun an einem Ende durch den Stoff, verknotet den Faden und zieht den Faden durch den Schlauch.
  55. Wenn Ihr durch alle Lagen (Top, Vlieseline und Rückenstoff) appliziert, quiltet Ihr somit gleichzeitig Euren Quilt. Heftet dazu alle Lagen sorgfältig zusammen.

    Fertigstellen

  56. Ihr habt viel Zeit in Euren Quilt investiert, verwendet diese Mühe und Genauigkeit auch beim Binding. So schafft Ihr einen adäquaten und gebührenden Abschluss für Euer Meisterwerk.
  57. Ihr habt die Blöcke für Euren Meisterquilt aufgelegt und könnt Euch nicht für die optimale Anordnung entscheiden? Fertigt Fotos mit Eurem Smartphone oder der Digitalkamera, dann könnt Ihr klarer erkennen, an welcher Stelle Ihr verbessern müsst.
  58. Oft ist die Verzweiflung groß, wenn ein bestimmter Stoff ausgeht. Verzagt nicht, sondern seid mutig und sucht einen Ersatz, denn oftmals entstehen so die ansprechendsten Meisterwerke.
  59. Stellt Eure Meisterwerke fertig. Ihr habt nun eine Menge Herzblut, Zeit und Geld investiert. Es wäre doch schade, wenn Euer Quilt ein UfO, ein Unfertiges Projekt wird.
  60. Habt Ihr ein Projekt fertiggestellt und noch Stoffreste übrig, könnt Ihr diese zu einem Streifen zusammennähen und aus diesem einen Tunnel fertigen. Wenn Ihr dann mal aus der Not heraus Stoff für eine Reparatur benötigt, habt ihr direkt auf der Rückseite den richtigen Stoff.

    Aufbewahrung

  61. Lagert Eure Stoffreste nicht einfach ungeordnet. Nehmt Euch die Zeit und schneidet sie in gleichmäßig große Quadrate, Rechtecke und Streifen und sortiert Sie Euch vor. Wenn Ihr eine entsprechend große Sammlung beisammen habt, könnt Ihr sofort loslegen.
  62. Hortet Eure schönen Stoffe nicht. Ihr habt sie erworben, um einen schönen Quilt zu nähen und nicht, um in einer Kiste vergessen zu werden.
  63. Interessante Bindings ergeben sich durch die Verwendung von gestreiften Stoffen. Nur Mut, Farben machen die Sache noch aufregender.
  64. Wenn Ihr Stoffe besitzt, für die Ihr keine Verwendung mehr habt, könnt Ihr diese in Quadrate schneiden (am Besten 25 x 25 cm) und jeweils zu Zweit in einem entsprechend großen Stück Vlies in der Mitte zusammenheften. Wärmt Euch damit beim Maschinenquilten auf. Dadurch gewöhnt Ihr Euch an die Arbeit, bevor Ihr mit Eurem Meisterwerk weiterarbeitet.
  65. Wenn Ihr eine gute und toll zu organisierende Möglichkeit zur Lagerung Eurer Blöcke sucht, dann fragt doch einmal in Eurer Lieblings-Pizzeria, ob man Euch dort ein paar neue Pizzakartons verkauft. Diese lassen sich wunderbar stapeln und beschriften.
  66. Wenn Euer Quilt nicht mehr so schön flauschig ist, dann steckt ihn für 15 Minuten bei niedrigster Temperatur in den Wäschetrockner.
  67. Wenn beim Nähen und Quilten Stoffreste mit aufgeklebtem Vliesofix übrig bleiben, raten wir Euch, diese nicht im Abfall zu entsorgen, sondern für den Fall aufzubewahren, dass Ihr bei einem neuen Projekt kleinere Stoffteile benötigt. Diese habt Ihr dann schon vorbereitet zur Hand. Sortiert, verpackt und beschriftet sie Euch entsprechend.

    Verpacken

  68. Wenn Eure Polyester-Vlieseline Falten und Knicke aufweist, könnt Ihr diese ganz leicht mit einem Haarföhn auf mittlerer Hitze entfernen.
  69. Wenn Ihr einen Quilt verschenken wollt, ist es ratsam, eine Pflegeanleitung auf ein Etikett auf der Rückseite Eures Meisterstücks zu schreiben.
  70. Wenn Ihr einen Quilt verschicken möchtet, faltet ihn locker über zusammengerollte Reste von Vlieseline, damit keine feste Kante in den Quilt gedrückt wird.

    Allgemeine Tipps

  71. Egal, wo Ihr seid: nehmt immer Euer Smartphone mit Kamera oder einen Fotoapparat mit. Lasst Euch jederzeit und überall inspirieren.
  72. Sucht neue Inspirationen und gewinnt neue Einsichten und Eindrücke, wenn Ihr an einem Mal- oder Fotographiekurs teilnehmt. Erweitert Euren Horizont und seid offen.
  73. Findet Inspirationen in Zeitschriften, im Internet und auf Ausstellungen und Messen.
  74. Nutzt die maximale Größe Eures Arbeitsplatzes und kauft die größtmögliche Schneidematte, die dorthin passt.
  75. Wenn Ihr auf Stoff schreiben möchtet und den Stift vorher testen möchtet, dann schreibt etwas auf einen Stoffrest, lasst die Farbe 24 Stunden trocknen und wascht den Rest anschließend.
  76. Verwendet doch zur Abwechslung mal zwei UfOs (Unfertige Objekte), indem Ihr sie Rücken an Rücken legt. Schon habt Ihr ein UfO weniger und erhaltet einen Wendequilt.
  77. Stellt Euch oft die „Was wäre wenn“-Frage und fordert Euch dadurch heraus. So findet Ihr Lösungen, Wege und Techniken, auf die Ihr vielleicht vorher nicht gekommen wärt.
  78. Ordnung ist das halbe Leben. Räumt hin und wieder Euren Nähplatz auf, damit die Arbeit weiterhin Freude macht.
  79. Um beim Handquilten blutig gestochene Finger zu vermeiden, tragt einfach einige Schichten von klarem Nagellack auf Eure Fingerspitzen auf, die sich unter dem Quilt befinden.
  80. Wenn Ihr mit Klebevlieseline arbeiten bzw. applizieren wollt, verwendet unter gar keinen Umständen Weichspüler für Eure Patchworkstoffe und Quilts, da dieser das Klebevlies lösen kann.
  81. Wie sagte Bob Ross immer so schön? „We don’t make mistakes here, just happy little accidents“. Es gibt immer verschiedene Wege, um zum Ziel zu gelangen. Lasst Euch nicht von Eurem Umfeld irritieren, sondern habt Freude und bedingungslosen Spaß an Eurem Hobby Patchwork und Quilten.
  82. Wenn Ihr mit Flüssigkeiten arbeiten müsst, beispielsweise beim Färben von Patchworkstoffen,  verwendet zum Abmessen kleinerer Mengen eine Babyflasche.
  83. Solltet Ihr einen Kurs oder ein Treffen besuchen wollen, kennzeichnet Eure Arbeitsgerätschaften mit Etiketten (z.B. Lineale und Schneidematten) und Schlüsselanhängern (z.B. Scheren und Rollschneider), damit keine Verwechslungen entstehen.
  84. Kennt Ihr diese kleinen Tablettendosen, mit denen man seinen Wochenbedarf vorab dosieren und organisieren kann? Ein perfektes Transport- und Lagerungsbehältnis für Unterfadenspulen.
  85. Reinigt auch regelmäßig Euren Rollschneider, er wird es Euch danken. Entfernt die Klinge, dann den Staub und gönnt ihm ein Tröpfchen Nähmaschinenöl.
  86. Verwendet zum Reinigen der Nähmaschine einen Make-up-Pinsel.
  87. Wascht Woll- und Seidenquilts niemals, sondern reinigt sie chemisch
  88. Als ideales Quiltmuster dienen oft Teller, Tassen, Untertassen, Kinderspielzeug und Plätzchenformen.
  89. Wickelt einen Streifen breiten Malerkrepps mit der Klebeseite nach außen um vier Finger einer Hand und schon könnt Ihr damit ganz einfach Fäden aufheben und sogar von Eurer Kleidung entfernen.
  90. Wenn Ihr Log Cabin-Blöcke auf die Spitze stellt und vernäht, wirken sie viel lebhafter.
  91. An Stoffen, die Euch nicht mehr gefallen, könnt Ihr gut neue Techniken ausprobieren.
  92. Damit auch zukünftige Generationen wissen, wer Euer Meisterwerk geschaffen hat, verzichtet niemals das Etikett am Rücken des Quilts.
  93. Bewegung tut gut. Stellt Euer Bügeleisen möglichst weit von der Nähmaschine entfernt auf, damit Ihr öfter aufstehen müsst.
  94. Schaut Euch in den Tageszeitungen und den Sozialen Medien wie z.B. Facebook nach Patchworkgruppen in Eurer näheren Umgebung um. Dort steht man Euch mit Rat vielen Ideen und Inspiration zur Seite.
  95. Mit weißer Spitze oder Verbandmull könnt Ihr Wellen andeuten.
  96. Industriefilz ist ein guter Ersatz für eine teure Designwand. Dieser Filz ist dick und hängt dadurch sehr gut an der Wand. Praktisch ist er auch, denn Ihr könnt ihn jederzeit abnehmen und verstauen.
  97. Der Patchwork- und Quiltladen Eures Vertrauens hat oft Pappkerne von Stoffballen übrig und gibt sie gerne ab. Wenn Ihr so einen Kern mit einer Lage Vlieseline und dann mit einem Handtuch umwickelt und beides dann feststeckt, erhaltet Ihr im Handumdrehen eine kleine, gut transportierbare Bügelfläche.
  98. Da dunkles Heftgarn kann bei einer längeren Verweildauer in hellen Stoffen Spuren hinterlassen. Verwendet daher zum Heften immer ein helles Nähgarn.
  99. Wenn Ihr unterwegs seid, in Urlaub fahrt oder Termine wahrnehmt und Euer Projekt mitnehmen möchtet, dann wickelt Euer Nähgarn auf eine Unterfadenspule. Das spart Platz.
  100. Wenn Ihr einen Knoten in das gerade eben abgeschnittene Ende Eures Fadens macht, verknotet Euer Quiltgarn nicht so schnell.

Bildquellenangabe: Nadel und Faden / Ralf Dietermann / pixelio.de

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